Waldbrände auf Borneo: Feuer geraten ausser Kontrolle

Die anhaltende Dürre hat die Torfgebiete in Zentral-Kalimantan stark ausgetrocknet. Inzwischen haben die Brände erstmals in diesem Jahr die Grenze des Sebangau-Nationalparks erreicht – Heimat der grössten bekannten Population der vom Aussterben bedrohten Borneo-Orang-Utans. Dank des schnellen Einsatzes lokaler Feuerwehrteams konnte verhindert werden, dass die Flammen in den Primärwald vordringen. Doch die Situation bleibt kritisch: Entlang der nordöstlichen Grenze von Sebangau erstreckt sich eine Feuerlinie über mehr als 30 Kilometer. Besonders schwer wiegt der Verlust der Wiederaufforstungsfläche Hiu Putih, auf der rund 45'000 junge Bäume heranwuchsen. Das Gebiet wurde durch das Feuer zerstört.

Einsatz rund um die Uhr

Die lokalen Feuerwehrteams kämpfen unter extremen Bedingungen gegen die Brände: bei grosser Hitze, dichtem Rauch und oft weit entfernt von Strassen und Infrastruktur. Sie setzen alles daran, zu verhindern, dass weitere Feuer in den Nationalpark eindringen. Dabei schützen sie nicht nur den Regenwald und seine einzigartige Tierwelt, sondern auch die umliegenden Dörfer und die Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort.

Jetzt zählt jede Unterstützung

Für die Bekämpfung der Brände werden dringend Ausrüstung, Wasser, Verpflegung und weitere Ressourcen benötigt. Deshalb haben wir einen eigenen Spendenlink für die Brandbekämpfung auf Borneo eingerichtet. Die Spenden gehen direkt an die Brandbekämpfungsteams vor Ort und unterstützen ihren Einsatz gegen die Feuer. 

Mit nur 80 CHF pro Tag kann ein Brandbekämpfungsteam mit der nötigen Ausrüstung und Verpflegung versorgt werden.

Danke für deine Unterstützung!